Wer ich bin? Phine. Fast 30. Und genau da – wo ich immer sein wollte. Denn egal wo ich hingehe, egal wo ich bin – ich finde immer ein Gefühl von zu Hause. Wie schön ist das bitte, sich überall daheim zu fühlen? Wenn ich reise, dann fühle ich es. Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Die Frische des Ozeans. Die Umarmung fremder – und doch so vertrauter Personen. Meine Matte während ich Yoga in den verschiedensten Zeit- und auch Klimazonen praktiziere. Im Pulli oder im Bikini. Dann schmecke ich die verschiedensten Geschmäcker dieser Welt auf meiner Zunge und verliebe mich immer mehr. In dieses Gefühl von zu Hause, das – was mich stets begleitet.

I am going to make everything around me beautiful – that will be my life. – Elsie de Wolf

Wofür seid ihr heute dankbar? frage ich und lege mich lächelnd neben sie in den Sand. Die Luft schmeckt nach Sommer und die Sonne verschwindet gerade am Horizont im Meer. Sie lächeln mich beide an und berichten mir von dem, was heute ihr Herz berührt hat. Danach fragen sie mich. Und ich weiß: die beiden stehen ganz oben auf meiner Liste. 3 Punkte. Es ist wirklich wie ein Muskel, den man trainiert. Irgendwann fallen einem die kleinen Dinge auf, sei es wie die Sonne durch die Blätter Schatten auf den Boden wirft, der mit dem Wind tanzt. Oder die heiße Schokolade nach einem sunrise swim im kalten Ozean. Es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können. 

You said, „I want to see the world“
And I said, „Go“
– Freya Ridings

Alleine wenn ich dieses Lied höre werde ich ruhiger. Die Matte liegt ausgerollt auf dem Boden und ich tapse langsam auf Zehenspitzen drüber. Dehne meine Füße, wärme meine Knöchel auf. Atme ein und hebe meine Arme über den Kopf nach oben. Schaue hoch, teste meine Balance. Atme aus und lasse los.

But you were the only
Safe haven that I’ve known. – Freya Ridings

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, wo ich wusste: Ich werde Yogalehrerin. Ich werde unterrichten und Menschen dieses Gefühl geben, das ich spürte. Ich schlich die Stufen nach oben auf das Deck und strahle dem Ozean entgegen, die Sonne hoch am Himmel. Brüllaffen riefen aus dem Wald, während aus der anderen Richtung die Wellen rauschend gen Land prallten. Ich folgte deinen Anweisungen, ließ mich von deiner Stimme durch die Asanas leiten und versank tiefer denn je in dem Hier und Jetzt. Es löste ein Gefühl in mir aus, das ich immer noch nicht zu Wort bringen kann.

never forget how wildly capable you are. 

So unterrichte ich heute selbst. Sei es 1:1 in Costa Rica, auf einer Dachterasse in der Innenstadt Sydneys oder in Coogee am Strand. Online oder in einem großen Saal, wo die Lichterketten an der Decke genau die richtige Stimmung verbreiten.

Manchmal verlieren wir uns. In dieser bunten und großen Welt, auf Reisen oder in den Geschichten anderer. Doch ich kehre zurück. Zu mir.

@leaboehland_photography 

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