about

Wer ich bin? Das weiß ich manchmal auch nicht so genau. Die meisten nennen mich Phine. Phi. So in der Art. Ich lese viel, liebe Yoga und zaubere gerne in der Küche. Außerdem schreibe ich meine Gedanken Seite für Seite in meinem Tagebuch nieder und halte die Momente, die ich erlebe, mit meiner Kamera fest.

Denn: irgendwie habe ich mich in der Welt verlaufen. Weiß nicht wo ich hingehöre, wo ich hin will. Zu oft bis bald und auf wiedersehen gesagt. Zu viele Orte meine Heimat genannt, Routinen gehabt, Freundschaften geschlossen. Ich habe unzählige Flughäfen von innen gesehen, barfuss Grenzen überquert, spontan die Zelte abgebrochen um über Nacht ans Meer zu fahren und dann bei Sonnenaufgang zu surfen. Habe mich unter Kulturen gemischt deren Sprachen ich lerne und mit ihnen die Nächte durchgetanzt. Salsa. Cumbia. Bachata.

Ich habe unzählige Fotos geschossen, Momente festgehalten die in mir etwas auslösten, mir so viel bedeuten. Festgehalten als ein Stück digitale Information, versunken auf meiner Festplatte. Realitäten dieser Welt, die nicht jeder zu Gesicht bekommt – die manche vielleicht nicht einmal kennen. Warum habe ich nicht viel davon geteilt? Unsicherheit. Ich habe zu oft Angst, Fotos zu teilen, Geschichten von anderen Welten zu erzählen, meine Realität und Wahrnehmung der Welt zur teilen. Weil sie vielleicht nicht dieser Perfektion auf Instagram entsprechen. Jedes Mal wenn ich etwas poste – Bilder, die mich in Momente des Reisens zurück bringen – die mir so viel bedeutet haben, wundere ich mich ob stark oder tough genug bin, diese Welt mit anderen zu teilen. Vielleicht auch die Realität, die ich mir in meinen Gedanken geschaffen habe.

Und dann denke ich an die Nachrichten, die ich bekomme, dass ihr es schön findet, mitgenommen zu werden. Dann freue ich mich, dass ich mit euch teilen kann, was ich erlebe. Vielleicht schaffe ich es ja, dabei auch die Angst loszuwerden, nicht gut genug zu sein. Vielleicht höre ich dann damit auf, dauerhaft an mir zu zweifeln und aufgeben zu wollen. Und mich nicht zu wundern, was die anderen denken.

Und es sind es die Introvertierten, die ihre Batterien alleine aufladen. Und das hier gibt mir ein Ort zum festhalten. Zum Verarbeiten. Den Moment nochmal zu erleben.

Entstanden in Irland mit der wunderbaren Annika – falls ihr aus dem Raum München kommt – she’s the one! <3

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